2017: Wir danken Kiwanis für die Unterstützung!

Humanitären und geistigen Werten den Vorrang geben

Kiwanis ist eine Idee die sich weltweit ausbreitet. Verständnis, die Förderung von Menschlichkeit und sozialen Werten, sowie ein Mitgestalten der Gesellschaft, sind nur einige der Aufgaben und Ziele von Kiwanis.

Entstanden im Jahr 1915 wurde die Idee (indianisch: Entfaltung) in die Welt getragen. Menschen mit den unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen setzen sich seitdem, in über 80 Ländern, weltweit für humanitäre Ziele ein.

Unser besonderer Dank gilt dem Wiener Club und Herrn Franz Holzer als Club-Präsident von Kiwanis für Ihre langjährige Unterstützung auch für legasthen- und/oder dyskalkul-veranlagte Menschen.

Auch 2017 erhalten viele Betroffene, die ein individuelles und gezieltes Training auf pädagogisch-didaktischer Ebene benötigen, wieder Hilfe, Dank der Förderung durch Kiwanis. So werden beispielsweise die Schüler der Volksschule Gaullachergasse in Wien auch heuer weiterhin unterstützt. Bei den Kindern, die Dank der Förderung durch Kiwanis das Training erhalten konnten, welches sie dringend benötigen, stellten sich bereits große Erfolge ein.

Es ist somit den Mitgliedern des Wiener Landesverbandes Legasthenie und den Mitarbeitern des Ersten Österreichischen Dachverbandes Legasthenie ein besonderes Bedürfnis, danke zu sagen!

„Vielen Dank an die Mitglieder von Kiwanis, die vielen Kindern helfen, deren Eltern sich kein Training leisten können! Sie bezahlen einigen Trainern das Legasthenie oder Dyskalkulie Training und diese Kinder bekommen die Hilfe und Unterstützung von den Trainern, die sie brauchen.“

Sissi Nuhl (Wiener Landesverband Legasthenie)

Informationen zu Kiwanis finden Sie unter: http://www.kiwanis.at/

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Nachlese: Vortrag Legasthenie und Dyskalkulie am 13. Jänner 2016

Am Mittwoch, 13. Jänner 2016, luden der Kiwanis Club Wien Europa zum Informationsabend in den Donnerbrunnen-Saal des Hotels Ambassador, Wien.

Vortragsthema: Legasthenie /Dyskalkulie
Was Eltern, Großeltern, Pädagogen und Pädagoginnen, und Betroffene über Legasthenie und Dyskalkulie wissen sollten! Wie können wir unseren Wortarchitekten und Zahlenakrobaten helfen?

Frau Sissi Nuhl, Vorstandsvorsitzende vom WLL und Frau Anita Holzer, Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin, bemühten sich mit Erfahrungen aus ihrem Trainerleben, einem PP-Vortrag von Dr. Astrid Kopp-Duller, Präsidentin des EÖDL, und vielen Trainings- und Informationsmaterialien die anwesenden Freunde des Kiwanis Clubs und Gäste ausreichend zu informieren. Trotz technischer Schwierigkeiten gelang es den Vortragenden keine Langeweile aufkommen zu lassen.

Frau Evelyne Gross, Legasthenietrainerin im 22. Bezirk bedankte sich bei den Kiwanis im speziellen für die finanzielle Unterstützung und erzählte über ihre Arbeit mit den sozial schwachen Volksschulkindern der VS Schüttaustraße. Durch die Wortmeldung einer Mutter erfuhren die Anwesenden, wie ihr Kind in der Volksschule verkannt wurde und ihre Legasthenie unberücksichtigt blieb. Das Mädchen sei eine Kämpfernatur, so die Mutter, und so leitet sie jetzt eine Abteilung in einem größeren Konzern und die negativen Prophezeiungen der VS-Lehrerin sind zum Glück nicht wahr geworden.

Die Besucher waren sehr interessiert und die Rückmeldungen sehr positiv.

Der Vortrag kam zustande,

(1)  als Dankeschön an die Kiwanis, da sie nicht nur die VS-Kinder der Schüttaustraße im 22. Bezirk finanziell unterstützten, sondern auch einem Sängerknaben-Eleven das schönste Weihnachtsgeschenk bescherten, das er jemals in seinem Leben erhalten hatte. Er kann durch den sofortigen, unkomplizierten finanziellen Beitrag an der Schule bleiben und erhält zudem eine Instrumentalausbildung.

(2)  es ist den Vortragenden ein Herzensanliegen sich für die Aufklärung von Schwierigkeiten im Schreiben, Lesen und Rechnen einzusetzen, diese möglichst früh zu erkennen und Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowie Eltern und Schulen bei der Überwindung dieser Schwierigkeiten zu helfen und sie zu begleiten. Daneben ist es ihnen insbesondere auch sehr wichtig in der Öffentlichkeit die Meinung „Legasthenie/Dyskalkulie = Dummheit bzw. Faulheit” zu korrigieren. Legasthenie/Dyskalkulie tritt mit völlig normaler, sehr häufig überdurchschnittlicher bzw. weit überdurchschnittlicher Intelligenz auf und ist vielmehr ein Anzeichen für ein wundervolles, aber verborgenes Talent.

„Besserwisserei, Intoleranz, Ignoranz und Überheblichkeit bestimmen noch vielfach das Schicksal der betroffenen Kinder- und bringen so viel unnötiges Leid.“ Dr. Astrid Kopp-Duller, Präsidentin des Ersten Öst. Dachverbandes Legasthenie – seit mehreren Jahrzehnten um diese Kinder bemüht.

Franz Holzer Club-Sekretär

Präs.Dr.Draschtak, A.Holzer
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