Zum Schmunzeln

SmileySpaß beim Training – Einige Aussagen „meiner“ Kinder laden wirklich zum Schmunzeln ein.

von Sissi Nuhl Obfrau des WLL

Auf meine Frage „Wann hast du Geburtstag gehabt?“ antwortete ein Trainingskind:  „Übervorgestern!“

Ich fragte eine Schülerin von mir, wann ihre Schwester auf die Welt gekommen sei. Sie sagte: „Du, ich glaube, als die Kastanien von den Bäumen gefallen sind.“

Nachdem ich mit einem Mädchen einen Text gelesen hatte, in dem das Wort “fahrlässig“ vorkam, fragte ich sie, ob sie denn wisse, was „fahrlässig” heißt. Ich bekam folgende Antwort: „Ja, fahr lässig in einem schnellen Auto!“

Ich sagte zu einem Burschen: „Heute arbeitest du aber besonders tüchtig!“ Seine Antwort war: „Ich habe in der Früh ein Omelette gegessen, das ist gut fürs Hirn.“

Ich fragte einen Schüler: „Was hast du zum Geburtstag bekommen?” Er sagte: „Ein kleines Legospiel und viele Bücher.“ An seinem Gesichtsausdruck bemerkte ich, dass er nicht begeistert war.

Ein Schüler hatte immer Probleme beim Unterscheiden von „viel“, der Menge, und „fiel“, der Mitvergangenheit von „fallen“. Eine Schularbeit stand bevor und er war sehr nervös. Ich gab ihm den Tipp, seinen Text nach dem Verfassen sehr aufmerksam durchzulesen. Noch einmal sagte ich, dass er daran denken sollte, „viel” habe immer mit der Menge zu tun und passe ins V. Alles, was mit „fiel“ von „fallen“, „umfallen“, „hinfallen“ oder was immer zu tun hat, tue weh. Als er wieder zu mir kam, zeigte er mir seine Schularbeit. Ich fragte ihn: „Bist du zum Durchlesen gekommen?“ Er sagte: „Ich habe länger gebraucht, weil ich immer überlegt habe, ob das jetzt wehtut oder nicht.“

Eine Schülerin hatte große Probleme beim Unterscheiden von „b“ und „d“. lch versuchte, ihr dabei behilflich zu sein, sich den Unterschied zu merken, indem ich ihr erklärte, dass das „b“ vorne einen Bauch habe und das „d“ hinten einen dicken Popo. Sie strahlte mich an und sagte: „Du hast Popo gesagt!”

Die Welt ist klein! Bei einer Podiumsdiskussion traf ich einen jungen Mann, der Lernberater ist. Er kam mir irgendwie bekannt vor. Im Gespräch erzählte er mir, dass er vor 14 Jahren bei mir im Training gewesen sei. Er erinnerte sich besonders daran, dass wir das Einmaleins gesungen haben. Dies hatte ihn besonders beeindruckt.

Eine Mutter kam mit ihrem Kind zu einem Test. Sie richtete mir Grüße von der Lehrerin des Kindes aus. Es stellte sich heraus, dass die Lehrerin eine Schülerin von mir gewesen ist.

Share Button