Bericht: Trainertreffen vom 29.03.2019

Wir wünschen unseren diplomierten Legasthenie- und Dyskalkulietrainer/innen einen guten Start in den Frühling und danken für die zahlreiche Teilnahme und die anregenden Diskussionen beim Trainertreffen im März!

Themenschwerpunkt: Fehlerwörter

In den Schulen hat das zweite Halbjahr begonnen und fordert von den Kindern wieder vollsten Einsatz. Um so mehr sind wir gefordert, bestmöglich zu unterstützen. So wurde beherzt über unterschiedlichste Möglichkeiten diskutiert, mit den Wörtern, die einfach nicht wollen – wie sie halt sollen, umzugehen. Besonders legasthen veranlagte Menschen plagen sich oftmals mit Wörtern, die eigentlich “ganz einfach” sind, jedoch am Papier immer wieder in den unterschiedlichsten Variationen auftauchen. Wörter wie und, wieder und auch weigern sich oftmals beharrlich in der “richtigen” Form in das Schulheft zu wandern, während das Klettergerüst problemlos mit allen Buchstaben an der korrekten Stelle im Text thront.

Mit unterschiedlichsten Spielen und Übungen gelingt es, die Aufmerksamkeit zu verbessern und den Betroffenen zu helfen, auch bei scheinbar einfachen Wörtern fokussiert zu bleiben und somit die Schreibrichtigkeit zu verbessern.

Es wurden unterschiedlichste Methoden besprochen, wie gewisse Wörter langfristig und vertiefend erfasst werden können, um die Kinder besser zu unterstützen und wieder mehr Freude im Umgang mit Wörtern zu entwickeln.

Wichtige Faktoren dabei sind vor allem die Freude und Motivation am Lernen sowie das Arbeiten mit allen Sinnen. Worte müssen dreidimensional erfasst, gehört und verinnerlicht werden. Nur wenn eine Beziehung zu dem Wort entstehen kann, kann dieses auch langfristig im Sprachschatz verankert werden.

Wir danken auch ganz herzlich Frau Evelyne Gross, für die Bewirtung und die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Nächstes Treffen

Im Mai findet das nächste Trainertreffen der diplomierten Legasthenie- und Dyskalkulietrainer/innen statt und wir würden uns sehr freuen, auch Sie begrüßen zu dürfen!

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2017: Wir danken Kiwanis für die Unterstützung!

Humanitären und geistigen Werten den Vorrang geben

Kiwanis ist eine Idee die sich weltweit ausbreitet. Verständnis, die Förderung von Menschlichkeit und sozialen Werten, sowie ein Mitgestalten der Gesellschaft, sind nur einige der Aufgaben und Ziele von Kiwanis.

Entstanden im Jahr 1915 wurde die Idee (indianisch: Entfaltung) in die Welt getragen. Menschen mit den unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen setzen sich seitdem, in über 80 Ländern, weltweit für humanitäre Ziele ein.

Unser besonderer Dank gilt dem Wiener Club und Herrn Franz Holzer als Club-Präsident von Kiwanis für Ihre langjährige Unterstützung auch für legasthen- und/oder dyskalkul-veranlagte Menschen.

Auch 2017 erhalten viele Betroffene, die ein individuelles und gezieltes Training auf pädagogisch-didaktischer Ebene benötigen, wieder Hilfe, Dank der Förderung durch Kiwanis. So werden beispielsweise die Schüler der Volksschule Gaullachergasse in Wien auch heuer weiterhin unterstützt. Bei den Kindern, die Dank der Förderung durch Kiwanis das Training erhalten konnten, welches sie dringend benötigen, stellten sich bereits große Erfolge ein.

Es ist somit den Mitgliedern des Wiener Landesverbandes Legasthenie und den Mitarbeitern des Ersten Österreichischen Dachverbandes Legasthenie ein besonderes Bedürfnis, danke zu sagen!

“Vielen Dank an die Mitglieder von Kiwanis, die vielen Kindern helfen, deren Eltern sich kein Training leisten können! Sie bezahlen einigen Trainern das Legasthenie oder Dyskalkulie Training und diese Kinder bekommen die Hilfe und Unterstützung von den Trainern, die sie brauchen.”

Sissi Nuhl (Wiener Landesverband Legasthenie)

Informationen zu Kiwanis finden Sie unter: http://www.kiwanis.at/

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