Bewegt lernen: Infonachmittage zu Legasthenie in Wien mit Mag. Christina Partsch

Kurz gesagt

  • Was: „Bewegt lernen“, vier Infonachmittage zur multisensorischen Lernförderung bei Legasthenie und ADHS
  • Wann: Mittwoch, 23. September, Mittwoch, 30. September, Mittwoch, 7. Oktober, und Mittwoch, 14. Oktober 2026, jeweils 14 bis 17 Uhr
  • Wo: Studio Khek, Khekgasse 21, 1230 Wien, bei der S-Bahn-Station Liesing
  • Wer: Mag. Christina Partsch, diplomierte Legasthenietrainerin mit Praxis in Wien Liesing
  • Kosten: 10 Euro Unkostenbeitrag, Anmeldung verpflichtend unter 0650 9082774
  • Für wen: Eltern und Interessierte, das Kind muss nicht mitkommen
  • Der fachliche Kern: Der Zusammenhang zwischen Legasthenie und motorischen Auffälligkeiten ist durch Metaanalysen belegt. Bewegung ergänzt das Legasthenietraining, sie ersetzt es nicht.

An vier Mittwochen, am 23. und 30. September sowie am 7. und 14. Oktober 2026, jeweils von 14 bis 17 Uhr, lädt Mag. Christina Partsch Eltern und Interessierte ins Studio Khek in der Khekgasse 21 in 1230 Wien ein. Die Infonachmittage tragen den Titel „Bewegt lernen“ und beantworten eine Frage, die in Wien viele Familien beschäftigt: Wie lernt ein Kind mit Legasthenie oder ADHS so, dass es dabei nicht die Freude am Lernen verliert?

Der Flyer ist im Wiener Landesverband Legasthenie gelandet, und wir geben ihn gerne weiter. Nicht, weil wieder irgendwo ein Kurs startet, sondern weil hinter dem Angebot eine Pädagogin mit einer ungewöhnlich breiten Ausbildung steht und weil der Ansatz, Lernen mit Bewegung zu verbinden, inzwischen deutlich besser untersucht ist, als die meisten Websites zum Thema verraten. Dazu weiter unten mehr.

Flyer Bewegt lernen: Infonachmittage am 23. und 30.9.2026 im Studio Khek in 1230 Wien
Der Flyer zu den Infonachmittagen „Bewegt lernen“ von Mag. Christina Partsch. Zu den beiden Terminen auf dem Flyer kommen der 7. und der 14. Oktober 2026 dazu, ebenfalls von 14 bis 17 Uhr.

Die Termine auf einen Blick

Alle vier Nachmittage laufen gleich ab, es genügt also ein Termin. Eine Anmeldung ist verpflichtend, der Unkostenbeitrag beträgt 10 Euro.

TermineMittwoch, 23. September 2026
Mittwoch, 30. September 2026
Mittwoch, 7. Oktober 2026
Mittwoch, 14. Oktober 2026
Uhrzeit14 bis 17 Uhr
OrtStudio Khek, Khekgasse 21, 1230 Wien
AnfahrtWien Liesing, S-Bahn-Station Liesing
Für wenEltern und Interessierte
Kosten10 Euro Unkostenbeitrag
Anmeldungverpflichtend, telefonisch unter 0650 9082774 oder per E-Mail an tina.partsch1@gmail.com

Was „Bewegt lernen“ bedeutet

„Bewegt lernen“ ist eine multisensorische Lernförderung, die Kinder über mehrere Sinneswahrnehmungen gleichzeitig ansprechen soll, statt sie noch eine Stunde länger still am Tisch sitzen zu lassen. Das Angebot richtet sich an Kinder mit Legasthenie, mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten, mit ADHS oder mit anderen Herausforderungen beim Lernen. Wer nach Anregungen sucht, wie sich das im Schulalltag umsetzen lässt, findet sie auf unserer Seite Praktische Ideen für den Unterricht von legasthenen Schülern.

Laut Flyer wird auf zwei Wegen gearbeitet. In der Gruppenförderung lernen und bewegen sich mehrere Kinder gemeinsam und entdecken dabei neue Lernwege. Die Einzelbetreuung ist auf das einzelne Kind, sein Lerntempo und seine Bedürfnisse abgestimmt. Die Leitlinien dahinter beschreibt der Flyer knapp: mit allen Sinnen, spielerisch und in Bewegung, individuell abgestimmt, mit Freude an neuen Lernwegen. Dass spielerisches Arbeiten keine Floskel ist, sondern für viele Kinder der Weg zurück in die Lernbereitschaft, erleben unsere Trainerinnen und Trainer täglich.

Der Satz, der auf dem Flyer unten steht, fasst die Haltung dahinter gut zusammen: „Jedes Kind kann lernen.“ Genau das ist auch der Ausgangspunkt jedes Legasthenietrainings: Legasthenie ist keine Frage der Intelligenz, sondern eine Frage des Zugangs. Wie hartnäckig sich der gegenteilige Irrtum hält, zeigt unser Beitrag Video: Legasthenie und IQ, was steckt dahinter?.

Wer Mag. Christina Partsch ist

Mag. Christina Partsch ist diplomierte Legasthenietrainerin und als solche im Verzeichnis des Ersten Österreichischen Dachverbands Legasthenie eingetragen. Ihr Eintrag ist unter legasthenietrainer.com abrufbar, ihre Praxis liegt in der Elisenstraße 29/11 in 1230 Wien. Ihre eigene Website findet sich unter gib-mir-zeit.at, und schon der Name ist Programm.

Ihre Ausbildung ist breiter als bei den meisten Angeboten dieser Art. Sie hat Pädagogik sowie Sonder- und Heilpädagogik studiert, ist Sonderkindergarten- und Hortpädagogin, Montessoripädagogin und diplomierte Legasthenietrainerin und Dyskalkulietrainerin. Dazu kommen Weiterbildungen in sensorischer Integration, Lerncoaching und Mediation. 2003 erhielt sie den Wissenschaftspreis für Montessoripädagogik. Sechzehn Jahre lang hat sie eine integrative Tageskindergruppe geleitet.

Bemerkenswert ist, wie sie auf ihrer Website die Abklärung beschreibt. Eine Testung dauert bei ihr zwischen zwei und vier Arbeitseinheiten und wird bewusst auf mehrere Termine aufgeteilt, damit Tagesverfassung und Ausdauer des Kindes das Ergebnis nicht verfälschen. Das ist das Gegenteil des schnellen Tests in vierzig Minuten, und es sagt einiges über die Arbeitsweise.

Was an Bewegung und Lesen wirklich belegt ist

Der Zusammenhang zwischen motorischen Fähigkeiten und Legasthenie ist gut dokumentiert, die Wirkung von Bewegungsprogrammen auf das Lesen dagegen nur in ersten, kleinen Studien. Diese Unterscheidung fehlt auf fast allen Seiten, die multisensorische Lernförderung anbieten, deshalb hier die Belege.

Eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse von Decarli, Franchin und Vitali sichtete 572 Studien und schloss nach strengen Kriterien 23 begutachtete Arbeiten ein. Ergebnis: Kinder und Jugendliche mit Legasthenie zeigen in mehreren motorischen Aufgaben deutlich andere Leistungen als Gleichaltrige, und zwar unabhängig davon, welche Art von motorischer Aufgabe geprüft wurde. Eine Bayes-Metaanalyse über fünf Jahrzehnte Forschung, 2026 im Journal of Speech, Language, and Hearing Research erschienen, kommt für die Feinmotorik zum selben Bild und schlägt feinmotorische Aufgaben sogar als ergänzenden Hinweis auf ein erhöhtes Risiko für Leseschwierigkeiten vor.

Interessanter für den Alltag ist die Frage, ob Bewegung das Lesen verbessert. Dazu gibt es seit November 2025 eine kontrollierte Studie aus Paris und Lyon: 32 Kinder mit Legasthenie wurden zufällig einer Trainingsgruppe oder einer Kontrollgruppe zugeteilt. Die Trainingsgruppe absolvierte ein kombiniertes Lese- und Haltungstraining von zehn Minuten, die Kontrollgruppe pausierte zehn Minuten. Danach maßen die Forschenden per Blickbewegungsaufzeichnung: In der Trainingsgruppe sanken Lesezeit, Fixationsdauer und Anzahl der Vorwärtssakkaden signifikant, dazu nahm die Haltungsinstabilität ab. In der Kontrollgruppe änderte sich nichts.

Zehn Minuten, 32 Kinder, ein Messzeitpunkt: Das ist ein ernst zu nehmender Hinweis, aber kein Wirksamkeitsnachweis für ein ganzes Schuljahr. Ähnlich steht es um eine Arbeit von 2025 in Applied Neuropsychology: Child zu sensomotorischem Training mit kognitiver Beteiligung, die ebenfalls Verbesserungen bei Lesen und Blickbewegungen berichtet. Die Richtung stimmt, die Datenbasis ist noch dünn.

Was ein Infonachmittag leisten kann und was nicht

Ein Infonachmittag ersetzt keine Abklärung und kein Training, er verschafft Ihnen ein Bild. Drei Stunden reichen, um die Räume zu sehen, die Pädagogin kennenzulernen, konkrete Fragen zu stellen und danach zu entscheiden, ob das für Ihr Kind passt. Genau dafür sind solche Termine gut, wie zuletzt auch unsere Infoveranstaltung zu Legasthenie und Dyskalkulie gezeigt hat.

Was Bewegung im Lernen ebenfalls nicht leistet: Sie ersetzt nicht das symptomspezifische Arbeiten an Buchstaben, Lauten und Wörtern. Ein Kind mit Legasthenie braucht beides, also Training der Aufmerksamkeit und der Sinneswahrnehmungen und daneben das gezielte Arbeiten am Lesen und Schreiben. Bewegung ist der Weg, über den viele Kinder überhaupt erst wieder in ein Lernangebot hineinfinden, und sie ist häufig der Unterschied zwischen einer Stunde, die ein Kind abwehrt, und einer Stunde, auf die es sich freut.

Wer nach dem Nachmittag weitersuchen möchte: Auf unserer Seite Hilfe in Wien listen wir diplomierte Legasthenietrainer*innen und Dyskalkulietrainer*innen in Wien, das österreichweite Verzeichnis steht unter legasthenietrainer.com. Wer selbst in diese Arbeit einsteigen will, findet die Wege dorthin auf unserer Seite Ausbildung und im Fernstudium des EÖDL.

Anmeldung und Kontakt

  • Mag. Christina Partsch, diplomierte Legasthenietrainerin, 1230 Wien
  • Telefon: 0650 9082774
  • E-Mail zur Anmeldung: tina.partsch1@gmail.com
  • Website: gib-mir-zeit.at
  • Eintrag im Trainer*innen-Verzeichnis: legasthenietrainer.com, Eintrag 1941
  • Veranstaltungsort: Studio Khek, Khekgasse 21, 1230 Wien

Die Plätze sind begrenzt, weil alle Nachmittage nur mit Anmeldung stattfinden. Wer im September keine Zeit hat, kann am 7. oder am 14. Oktober kommen.

Häufige Fragen

Muss ich mein Kind zum Infonachmittag mitbringen?

Nein. Die Infonachmittage am 23. und 30. September sowie am 7. und 14. Oktober 2026 richten sich laut Flyer an Eltern und Interessierte. Für Fragen zum eigenen Kind vereinbaren Sie am besten anschließend einen eigenen Termin.

Was kostet die Teilnahme?

Der Unkostenbeitrag beträgt 10 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist verpflichtend, telefonisch unter 0650 9082774 oder per E-Mail.

Hilft Bewegung Kindern mit Legasthenie beim Lesen?

Der Zusammenhang zwischen Legasthenie und motorischen Auffälligkeiten ist durch Metaanalysen gut belegt. Dass kurzes kombiniertes Lese- und Haltungstraining das Leseverhalten messbar verbessert, zeigt bisher erst eine kleine kontrollierte Studie mit 32 Kindern aus dem Jahr 2025. Bewegung ergänzt das Legasthenietraining, sie ersetzt es nicht.

Wo genau ist das Studio Khek?

Das Studio Khek liegt in der Khekgasse 21 in 1230 Wien, im Bezirk Liesing. Die nächste Öffi-Anbindung ist die S-Bahn-Station Liesing.

Quellen

  • Decarli G., Franchin L., Vitali F.: Motor skills and capacities in developmental dyslexia. A systematic review and meta-analysis. Acta Psychologica 246 (2024), 104269. PMID 38642452
  • Caldani S., Khoury E., Delorme R., Bucci M. P.: Children with Dyslexia Benefit from Short Combined Reading and Motor Training. Brain Sciences 15 (2025), 1218. PMID 41300225
  • Impaired Fine Motor Skills in Developmental Dyslexia. A Bayesian Meta-Analysis of 5 Decades of Research. Journal of Speech, Language, and Hearing Research 69 (2026). PMID 42274427
  • The impact of sensorimotor with cognitive engagement training on reading and eye movement in developmental dyslexia. Applied Neuropsychology: Child (2025). PMID 40176731
  • Flyer „Bewegt lernen“ von Mag. Christina Partsch sowie gib-mir-zeit.at und der Verzeichniseintrag 1941, beide abgerufen am 22. September 2026

Transparenzhinweis: Mag. Christina Partsch ist wie die Autorin dieses Beitrags über den Ersten Österreichischen Dachverband Legasthenie ausgebildet und in dessen Verzeichnis eingetragen. Die Veranstaltung ist ihr eigenes Angebot und keine Veranstaltung des Wiener Landesverbands Legasthenie, dieser Beitrag ist kein bezahlter Hinweis. Angaben zu Terminen, Ort und Kosten stammen vom Flyer, die Termine im Oktober wurden nachgemeldet. Bitte prüfen Sie sie bei der Anmeldung nach.

„Entdecken Sie die transformative Kraft des Legasthenie-Trainings: Ein Einblick in Dr. Astrid Kopp-Dullers Blog“

In der heutigen Welt, in der Bildung und Lernen eine zentrale Rolle spielen, ist es unerlässlich, die Herausforderungen zu verstehen, denen sich Menschen mit Legasthenie, Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) und Dyskalkulie stellen müssen. Dr. Astrid Kopp-Duller, eine renommierte Expertin auf diesem Gebiet, bietet auf ihrem Blog eine Fülle von Informationen und Ressourcen, die Licht auf diese Themen werfen.

Die Notwendigkeit pädagogisch-didaktischer Interventionen

Dr. Kopp-Duller betont die entscheidende Rolle, die diplomierten Legasthenie- und Dyskalkulietrainern in der Zusammenarbeit mit Schulverantwortlichen zukommt. Sie stellt klar, dass Schüler mit Schreib-, Lese- und Rechenproblemen in der Regel keine medizinischen oder psychologischen Interventionen benötigen. Stattdessen benötigen sie eine andere Art des Lernens und Unterstützung, die vom Schulstandard abweicht.

Die psychosoziale Gesundheit von Kindern

In einer Zeit, in der die psychosoziale Gesundheit der Kinder aufgrund der aktuellen globalen Herausforderungen auf dem Spiel steht, betont Dr. Kopp-Duller die Notwendigkeit, dass sowohl Eltern als auch Personen im Umfeld der Kinder oder Jugendlichen, wie z.B. Lehrer, sich der ernsten Lage bewusst werden. Es ist wichtig, gemeinsam einen Weg zu finden, um eine Verbesserung zu erreichen.

Die Herausforderungen im Bildungsbereich durch die vergangene COVID-19-Pandemie

Die COVID-19-Pandemie hat die Bildungslandschaft weltweit verändert und neue Herausforderungen mit sich gebracht. Dr. Kopp-Duller betont die Notwendigkeit, dass Eltern ihre Kinder im Lernprozess unterstützen oder sich an dafür ausgebildete Spezialisten wenden. Es ist wichtig, einen Plan zu erarbeiten, wie die Kinder auf dem aktuellen Lernstand bleiben können.

Die Bedeutung der pädagogischen Forschung

Dr. Kopp-Duller spricht das Thema der pädagogischen Forschung an und betont, dass diese eine wesentliche Rolle spielt, um Betroffenen eine individuelle Förderung auf pädagogisch-didaktischer Ebene zu ermöglichen. Sie betont, dass die pädagogische Forschung nach Lösungen sucht, anstatt sich auf die Ursachen zu konzentrieren.

Insgesamt bietet Dr. Astrid Kopp-Dullers Blog eine Fülle von Informationen und Ressourcen für Menschen, die mit Legasthenie, LRS und Dyskalkulie zu tun haben. Es ist eine unverzichtbare Ressource für alle, die mehr über diese Themen erfahren möchten.

https://blog.legasthenie-lrs-dyskalkulie.com

Frau Dr. Astrid Kopp-Duller

Bücher im Lernsoftwareshop von Dr. Astrid Kopp-Duller

Bericht zum Trainertreffen am KIWANIS-Punschstand in Wien

22. November 2025 – Graben, Wien

Am Samstag, den 22. November 2025, fand ab 16:00 Uhr das Treffen der diplomierten Legasthenietrainer:innen, Dyskalkulietrainer:innen, Lerndidaktiker:innen und Mediendidaktiker:innen beim KIWANIS-Punschstand am Graben in Wien statt – eine wertvolle Gelegenheit für fachlichen Austausch, Vernetzung und persönliches Wiedersehen.

Bereits beim Ankommen war die angenehm herzliche und offene Atmosphäre deutlich spürbar: langjährige Kolleg:innen begrüßten sich mit großer Freude, erinnerten sich an gemeinsame Ausbildungen und Fortbildungen, während gleichzeitig neue Gesichter herzlich in die Runde aufgenommen wurden. Bei einer Tasse Punsch entstanden rasch lebendige Gespräche, begleitet von Lachen und regem Interesse an den Erfahrungen der anderen.

Der fachliche Austausch stand ebenso im Mittelpunkt wie das kollegiale Miteinander. Viele Teilnehmer:innen berichteten von aktuellen Entwicklungen in ihrer praktischen Arbeit, tauschten bewährte Methoden, neue didaktische Ansätze und individuelle Förderstrategien aus. Besonders bereichernd waren die Gespräche über innovative Ideen, neue Trainingsformate und mögliche Kooperationen für die Zukunft.

Die lockere, ungezwungene Umgebung mitten im vorweihnachtlich beleuchteten Herzen Wiens trug wesentlich dazu bei, dass sich fachliche Diskussionen und persönliche Gespräche auf natürliche Weise miteinander verbanden. Viele nutzten die Gelegenheit, um über den Tellerrand hinauszublicken, sich gegenseitig zu inspirieren und neue Perspektiven zu gewinnen.

Insgesamt war das Treffen ein rundum gelungener Abend, der durch gegenseitige Wertschätzung, fachliche Tiefe und menschliche Nähe geprägt war. Die Teilnehmer:innen gingen mit neuen Kontakten, frischen Impulsen und viel Motivation für das kommende Jahr auseinander – ein stimmungsvoller und verbindender Ausklang des Jahres 2025.

Der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie (EÖDL) bildet seit über 25 Jahren Spezialisten auf den Gebieten der Legasthenie, Lese-Rechtschreibschwäche (LRS), Dyskalkulie, Rechenschwäche und allgemeinen Lernproblemen aus. Personen aus über 64 Ländern weltweit haben in den letzten Jahren an der Ausbildung teilgenommen und setzen ihr neues Wissen bei der Arbeit mit Betroffenen in persönlichen Erfolg um.

Informationen zur Ausbildung finden Sie auch online unter:

www.LegasthenieFernstudium.com
www.DyskalkulieFernstudium.com
www.LerndidaktikerFernstudium.com
www.MediendidaktikerFernstudium.com

Mediendidaktiker Fernstudium

Bei Fragen steht Ihnen das gesamte Team des EÖDLs sehr gerne zur Verfügung:

mail@legasthenie.com

Tel.: +43 463 55660

WhatsApp: +43 660 5566000

Öffnungszeiten: Mo-Do 8-12 und 12:30-17

Das war der Fernstudientag des EÖDL 2023

Infos zu den Fernstudien zum Diplomierten Legasthenietrainer, Dyskalkulietrainer & Lerndidaktiker

Anfang 2023 fand eine virtuelle Informationsveranstaltung im Rahmen des Fernstudientags des Bundesverbandes der Fernstudienanbieter e.V. statt. Thema der Veranstaltung war die Ausbildung zum Diplomierten Legasthenietrainer, Dyskalkulietrainer und/oder Lerndidaktiker. Es wurden relevante Details zur Absolvierung der Ausbildung präsentiert und Teilnehmer hatten anschließend die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Hier finden Sie das Video und die Folien zur Veranstaltung:

www.legastheniefernstudium.com

www.dyskalkuliefernstudium.com

www.lerndidaktikerfernstudium.com

Bericht: Trainertreffen vom 15.12.2022 am KIWANIS-Punschstand

Am 15.12.2022 trafen sich die diplomierten Legasthenietrainer, Dyskalkulietrainer und Lerndidaktiker am Punschstand von KIWANIS am Wiener Graben. Neben der Unterstützung unseres wichtigen Partners konnten wir das Arbeitsjahr gemütlich ausklingen lassen. Der Austausch war wieder sehr wertvoll – ein großes Dankeschön dafür!

Der WLL wünscht allen Trainerin ein besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2023!

PS: Der KIWANIS-Punschstand hat noch bis zum 24.12. geöffnet. Herzliche Einladung!

Bericht: Infoveranstaltung Legasthenie und Dyskalkulie vom 6.12.2022

Der Wiener Landesverband Legasthenie möchte sich herzlich bei allen TeilnehmerInnen und Mitwirkenden an der heutigen Infoveranstaltung „Legasthenie und Dyskalulie“ in der Diakonie Eine Welt – Akademie bedanken! Der Vortrag von Frau Anita Holzer war sehr gelungen. Besonders LehrerInnen und HortnerInnen konnten sich für das Thema sowie für die Materialien begeistern.

Mehr zum Thema: Einen aktuellen Termin dieser Art, zwei Infonachmittage für Eltern und Interessierte in Wien Liesing, finden Sie im Beitrag Bewegt lernen: Infonachmittage zu Legasthenie in Wien.

Der Vorstand des EÖDL sagt DANKE!

Die letzten zwei Jahre waren für alle SchülerInnen in jeder Hinsicht eine Zeit der Herausforderung. Die unregelmäßigen Schulbesuche, die Einschränkungen, aber auch die Angstgefühle, mit denen die SchülerInnen ständig konfrontiert waren, haben ein produktives Lernen beinahe unmöglich gemacht.

Viele vom Ersten Österreichischen Dachverband Legasthenie ausgebildete PädagogInnen, die diplomierten LegasthenietrainerInnen, DyskalkulietrainerInnen und LerndidaktikerInnen, allen voran Frau Sissi Nuhl vom Wiener Landesverband Legasthenie, einer Sektion des Ersten Österreichischen Dachverbandes Legasthenie, halfen außerschulisch auf pädagogisch-didaktischer Ebene SchülerInnen in einer heroischen Art und Weise und sie helfen noch immer. Bis zur Erschöpfung sind diese PädagogInnen gefordert, um die SchülerInnen dort abzuholen, wo Hilfe notwendig ist, und damit ihre Lage entscheidend zu verbessern.

Viele SchülerInnen haben nicht nur große Wissenslücken, sondern sind auch psychisch angeschlagen. Immer öfter wird auch beobachtet, dass z.B. jüngere Kinder vermehrt Sprachentwicklungsprobleme haben, welche, wie die Wissenschaft vermutet, durch das lange und konstante Tragen von Masken entstanden sind. Es ist auch festzustellen, dass sich bei den SchülerInnen vermehrt Frust und Unmut breitgemacht haben, was sich auch auf die in der Schule benötigte Motivation sehr negativ auswirkt.

Wir möchten uns in diesem Rahmen herzlich für die hervorragende Arbeit bedanken, die von diesen PädagogInnen geleistet wird, welchen zum Glück der Tatendrang unter diesen extremen Bedingungen nicht genommen werden konnte. Sie haben das Wohl und den Fortschritt der Kinder im Auge behalten, was sich als nicht einfach herausgestellt hat.

Man kann nur hoffen, dass sich die Lage auch im schulischen Bereich normalisieren wird!           

Unsere Gesellschaft ist es den Heranwachsenden schon längst schuldig!

Suchen Sie einen diplomierten Legasthenietrainer, Dyskalkulietrainer und/oder Lerndidaktiker, der Ihrem Kind helfen kann? Sie finden qualifizierte Spezialisten hier:

www.legasthenietrainer.com
www.dyskalkulietrainer.com
www.lerndidaktiker.com

Wollen Sie sich zum diplomierten Legasthenietrainer, Dyskalkulietrainer und/oder Lerndidaktiker ausbilden lassen? Infos zu den Fernstudien finden Sie hier:

Legasthenietrainer Fernstudium

www.legastheniefernstudium.com

Dyskalkulietrainer Fernstudium

www.dyskalkuliefernstudium.com

Lerndidaktiker Fernstudium

www.lerndidaktikerfernstudium.com

Bericht: Trainertreffen vom 09.10.2021

Nach langer pandemiebedingter Pause (seit November 2019) konnte nun endlich wieder ein Treffen der diplomierten Legasthenietrainer, Dyskalkulietrainer und/oder Lerndidaktiker stattfinden!

Am 9. Oktober 2021 trafen wir uns beim Kiwanis-Stand im Rathaus. Die Wiedersehensfreude war dementsprechend groß. Bei Kaffe und Kuchen genossen wir auch das gemütliche Beisammensein sowie den privaten Austausch.

Kiwanis bezahlt wieder sehr vielen Kindern, deren Eltern sich kein Training leisten können, ein Legasthenietraining für ein ganzes Jahr an einer Schule. Dafür haben wir uns persönlich bedankt. Nochmals ein großes Dankeschön an Herrn Holzer und Kiwanis für ihren unermüdlichen Einsatz für Kinder mit Legasthenie und Dyskalkulie!

Herzliche Einladung auch zu unserem nächsten Trainertreffen, das am Samstag, den 20. November 2021, um 14 Uhr auf der Interpädagogica (Treffpunkt bei der Kassa) stattfindet!

Das war die 26. EÖDL Fachtagung am 19.06.2021

Ein toller Erfolg war die 26. Fachtagung des Ersten Österreichischen Dachverbandes Legasthenie. 1000 angemeldete Teilnehmer auf Zoom zeigten den Veranstaltern – sie sind am richtigen Weg.

Der Wiener Landesverband Legasthenie war Teil dieser in Österreich einzigartige Großveranstaltung zum Thema Legasthenie.

Das Feedback zur Veranstaltung und eine Nachlese finden Sie hier:

https://www.legasthenie.com/fachtagung

Die Tagung war über die Ferne online zu verfolgen haben und wie jedes Jahr mit zahlreichen tollen Vortragenden aus aller Welt. Die Gründe, warum wir uns nicht in alle persönlich in Salzburg treffen konnten, sind allgemein bekannt. Nach intensiver Planung war auch eine Onlinefachtagung ein voller Erfolg für unsere Teilnehmer und Absolventen zum Fernstudium zum diplomierten Legasthenietrainer, Dyskalkulietrainer und Lerndidaktiker.

Digitales Lernen und Onlineunterricht

Digitales Lernen

So geht Digitales Lernen

Tipps für Legasthenietrainer, Dyskalkulietrainer, Lerndidaktiker und andere Lehrpersonen, welche über die Distanz unterrichten und trainieren.

Asynchrones Lernen: Lehrpersonen schaffen Lernsituationen in denen Lernende im eigenen Tempo arbeiten und den Lernstoff verarbeiten können

Weniger ist mehr: Für die Erledigung von Arbeitsaufträgen benötigen die Lernenden Zuhause fast doppelt so lange; Prioritäten setzen und realistisch bleiben

Klare Anweisungen geben: Formulieren Sie klare Anweisungen und definieren Sie den Zeitbedarf für die Absolvierung einer Lerneinheit

Erwartungen definieren: Definieren Sie die Erwartungen und Anforderungen und setzten Sie klare Zeitlimits. (z.B. 2minütige Audioaufnahme anhand einer Checkliste erstellen)

Empathisch sein: Aufträge haben ein sinnvolles Maß; ermutigen Sie Lernende dazu Online- und Offline-Sequenzen abzuwechseln und sich auszutauschen

Einheitlich kommunizieren: Alle Anweisungen und Aufträge kommen IMMER über denselben Kanal (z.B. WhatsApp, Email, MS Teams, LMS etc.)

«Bürozeiten» einhalten: Seien Sie zu Bürozeiten online über ein System verfügbar um Support anzubieten, Fragen zu beantworten oder Unklarheiten zu beseitigen

Feedbacks einholen: Holen Sie sich regelmässige Rückmeldungen Ihrer Lernenden über deren Arbeitsbelastung, Gefühlszustand und Lernfortschritt etc. ein

Lernverständnis erhöhen: Stellen Sie Ihren Lernenden multimediale Lernmaterialien zur Verfügung und nutzen Sie digitale Tools um interaktive Lektionen zu gestalten

Lernziele definieren: Formulieren Sie klare und verständliche Lernziele und begleiten Sie den Lernprozess mit formativen und summativen Beurteilungsmethoden